Abhängigkeiten


Der Meinungsfreiheit stehen zu viele Kopfblockaden gegenüber.



 

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, und das permanente Bestreben nach Perfektion wird schnell zum Mantra diverser Unterwürfigkeiten. Scheinbar mühelos gelingt es egogesteuerten Karrieristen, weniger durchsetzungsstarke Mitbewerber für ihre Zwecke einzuspannen – dies führt schnell an körperliche, geistige und moralische Grenzen. Wer sich allerdings im Dornröschenschlaf befindet und anstehende Konfrontationen bewusst scheut, wird immer im Schatten seiner Möglichkeiten weilen. Auf sich selber nicht mehr hereinfallen – das kennzeichnet die Schule des Erwachsenwerdens.



 

Lernen wir größer zu glauben und tiefer zu atmen.


 

Die Welt verändert sich, von Gedanken und Wünschen gestaltet - verbindliche Parameter von Vertrauen, Respekt und Authentizität suchen wir jedoch meist vergebens. Freundliche Unverbindlichkeiten bewegen sich stets auf neutralem Boden und bleiben stets ohne Aussage - konkrete Silhouetten, gefüllt mit verbindlichen Motiven, lassen sich nur reduziert wahrnehmen und rangieren zur Rarität. Fehlinterpretationen und negative Erfahrungswerte gehören zu unserem Alltag dazu – und letztlich filtern und kontrollieren wir durch unser eigenes Bewertungssystem. Kurskorrekturen aufgrund von Fehleinschätzungen lassen sich nur über einen offenen Geist erkennen und mit einer mitfühlenden Umarmung lösen.

Die Bilanz unserer Abhängigkeiten sollte stets auf positiven Kissen ruhen.




Es kommt immer auf die balancierte Beweglichkeit an - denn alles im Leben hat gute Seiten und schlechte Angewohnheiten. Die Unabhängigkeit des freien Gedankens muss sich auf die Verbindlichkeit eines ehrlichen Handschlags verlassen dürfen  nur so werden Brücken zu fremden Kulturen und moralischen Auslegungen geschaffen. Betrachten wir ein Fehlverhalten niemals als negativ, sondern nutzen dies als Werkzeug auf dem Weg zur Reifung, denn selten sind die Dinge die wir herbeisehnen auch realitätstauglich. Erledigen wir lästige Tätigkeiten lieber auf direktem Wege und sind dabei so präzise wie nötig, das räumt uns den Weg frei für angenehmere Dinge - oder haben wir Angst vor Zeit?


Wer es vorzieht die Wirklichkeit zu leugnen, wir niemals ankommen - wohin er sich auch sehnt.


Lorenz Looke 2014 © Alle Rechte vorbehalten