kein missverständnis

 

Im Schweigen liegt viel Weisheit.

 

 

Respektvoll und rücksichtsvoll lebt es sich am feinsten – dies bedeutet aber nicht, unter dem Radar seiner Möglichkeiten zu atmen. Wer ständig mit dem Strom schwimmt, verrät innere Freiheiten und kappt die Summe der Möglichkeiten. Folgen wir uns selbst und hören wir auf unsere Wahrheiten, das ist mutig und wird uns manchmal separieren. Es werden Schnittmengen geschaffen, die Verletzungen verursachen können, und nicht jedem wird gefallen, was wir für unsere Wahrheiten halten, die sich im Laufe des Lebens auch noch verändern werden. Wo hängt unser moralischer Kompass? Dinge wiederholen sich – wichtig ist die Veränderung der Perspektive. Menschen haben eine Gemeinsamkeit, sie leben um sich zu entwickeln – oftmals kommt uns dabei die Selbstoptimierung in den Weg. Suchen wir den Fehler nicht immer bei anderen, sondern finden wir Lösungen bei uns selbst. Freundlichkeit ist eine Haltung.

 

Wer stets nur sich selbst spiegelt, wird niemals lernen, richtig zuzuhören.


Klugen Handlungen brauchen Verstand und Gefühl, eine Konfrontation verlangt immer Überwindung – dies sind erste Schritte, um Problemen gerecht zu werden. Das inszenierte Glück der Anderen ist eine bewusste Täuschung, die im Kern das Versagen offenbart, selber noch keinen Zugang zu Kraft, Mut und Selbstwert gefunden zu haben, um eigene Probleme zu sichten und zu lösen. Wie reagieren wir auf das, was wir wirklich fühlen? Das Internet ist Informationsplattform, Wissensstiller und Podium der Eitelkeiten - es kann aber auch eine boshafte und hinterhältige Waffe sein. Suchen wir Bestätigung niemals an den falschen Orten und entschuldigen wir uns auch niemals dafür, Suchende und Findende zu sein. Eben weil Fehlinformation und Desinformation stets die Werte der Wahrheit manipulieren und das gesunde Denken zurückdrängen, sollen wir unbedingt erkennen, worum es im Leben geht. Lebenserfahrung ist der Schlüssel.

 

Das eigene Gewissen – wie oft befragen wir es?


Nicht überprüfte Informationen aus Quellen wie Soziale Netzwerke oder vom Hörensagen anderer, bildet nicht selten einen Kokon, innerhalb dessen sich Tatsachen zu fragwürdigen Fantasiegebilden zusammenbrauen. Um uns der Wurzel unserer Ängste nicht nähern zu müssen, springen wir lieber von Sorgen zu Sorgen - doch die Angst vor der Angst sollte unbedingt wahrgenommen werden. Nutzen wir diese starke Energie, erkennen wir den Unterschied zwischen den Dingen die wir brauchen und den Dingen, die wir nur besitzen wollen. Leben wir das Leben, dass uns Zufriedenheit und Glück schenkt, anstatt das Leben zu zelebrieren, dass nur in unserer Vorstellung existent ist. Rückblickend betrachtet ergibt vieles einen Sinn und auch wenn ich große Sympathie zur Autonomie habe, und der Meinung bin, dass nur eine freie Entscheidung eine gute Entscheidung ist - haben wir gelernt zwischen freier Meinungsäußerung und Falschmeldung zu unterscheiden? Wie stark stehen wir in unserer eigenen Mitte um Fehler unseres Handelns zu erkennen, und dies auch uns und anderen einzugestehen?


Es sind diese kleinen, besonderen Gesten, die dem Alltag etwas Besonderes verleihen.

 

 


Lorenz Looke 2025 © Alle Rechte vorbehalten