Definition von Glück


Das Glück wohnt in den Aufmerksamkeiten der vermeintlich kleinen Dinge.


Wir Menschen sind nicht immer die beste Version von uns selbst – dies können wir täglich beobachten. Wie setzen wir die Elemente, die das Leben uns schenkt, ein? Spiegelt unser Standpunkt wirklich unseren Horizont? Mangelt es uns an Vorbildern, oder fehlt uns einfach die notwendige Erfahrung? Täglich jagen wir unser Glück, denn wir sind besessen davon es festzuhalten um dadurch zu einem besseren Menschen zu werden. Doch können wir mit Glück verantwortungsvoll umgehen? Können wir unser ganz persönliches Glück aushalten, ohne der Selbstverständlichkeit überdrüssig zu werden? Denn das ist Glück – die Selbstverständlichkeit all dessen, was für uns in unserem Leben machbar ist. Dieses Prinzip verstehen kann jedoch nur, wer im Alltäglichen das Besondere erblicken kann und bereit ist hin und wieder die eigene Komfortzone zu verlassen.


Wir müssen verstehen, was uns tatsächlich bewegt.


Moral und Dreck haben dieselbe Gewichtsklasse und die wahre Lebendigkeit bewegt sich stets zwischen Vernunft und Verantwortung. Ob wir nun unser Leben von der Meinung anderer abhängig machen, oder wir bei Problemen im Alltag so lange nachgeben, bis wir uns selber verloren haben, oder es uns allmählich dämmert was es bedeuten würde, so zu werden wie unsere Eltern. Unser Leben ist genau das, wozu unser Denken es macht - wir sind verantwortlich! Stillen wir unseren Hunger nach Anerkennung und Selbstdarstellung niemals mit den erstbesten Bestätigungen von außen, denn die Charakteristik unserer Zeit zeigt eine sehr gefährliche Form der Unterhaltung. Shitstorms, Konflikte und Anfeindungen sind unterhaltsamer geworden, als ein stiller Gedanke der weiter gedacht wurde. Prävention beginnt immer dort, wo selbstbewusst und kraftvoll eine klare Haltung gezeigt wird.


Lügen sind immer komplizierter als die Wahrheit, die sie zu vertuschen suchen.


Wenn Überleben ein Impuls ist und das Leben von Leidenschaft geprägt wird, müssen die Konsonanten einer Persönlichkeit mit Bedacht und Weisheit gelenkt werden. Wer drückt uns ein Etikett auf – die Anderen oder doch wir selbst? Natürlich lösen sich Probleme dadurch, indem man sie beseitigt. Dauerhaft befriedet sind sie allerdings nur, wenn der Thematik des Konfliktes der Stellenwert zukommt, welcher die Wucht einer Kontroverse einfängt. Sicherlich sind intelligente Fehler schon als eine Art von Kunst betrachten, die Untreue an den eigenen Grundsätzen jedoch lässt derartige Spielereien nicht zu. Unser Gewissen schützt uns zwar nicht vor moralischen Fehltritten, es vereitelt aber den Genuss. Also nutzen wir den Schutzschild der eigenen Betrachtung und entscheiden wir stets neu ob nun Klang zur Musik oder Musik zum Klang wird.


Das höchste Zeichen von Intelligenz ist immer noch der gesunde Zweifel.


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