POLITISCH GESTALTEN


Die Politik der Hautfarbe ist die Sprache der Vorurteile.

 

Das Schlimmste ist, wenn Menschen nicht leben, in ihrem Leben. Was haben wir für eine Kultur, und wie entwickeln wir sie? Ist es notwendig permanent über den eigenen Schatten zu springen, oder sollte lieber an neuen Brücken zum Verständnis der Verschiedenheit gearbeitet werden? Unsere Welt beginnt dort, wo Lebendigkeit zugelassen wird, und oftmals werden wir Opfer unserer eigenen Denkweise.

 

Wir müssen unser Zentrum entdecken, um unser Gesicht zu finden.

 

Das Schlimmste ist, wenn Menschen sich nicht wehren, in ihrem Alltag. Laut denken dürfen und sichtbar sein, seiner inneren Überzeugung eine Stimme geben und wahrgenommen werden, das gehört zu den Brücken der Kommunikation zwischen Menschen und all ihrem Anderssein. Doch wie geschmacksintensiv ist die Begegnung mit der Fremdheit wirklich? Was hindert uns daran, kulturelle Unterschiede mit der Klarheit des menschlichen Charakters zu betrachten? Niemals sollten wir uns instrumentalisieren lassen, es laufen schon zu viele Marionetten im Gewand der vermeintlichen Wahrheit herum.

 

Manchmal lässt erst der Zusammenbruch wahre Zusammenhänge erkennen.

 

Wer im Leben ankommen möchte, sollte eine klare Haltung leben. Die Jugend sieht in den grossen Umbrüchen die wichtigen Boten des Lebens, das Alter und die Reife entdeckt in den kleinen Veränderungen die grossen Anker der wahren Aufrichtigkeit. Momente und Gedanken, die tief  und bedeutsam in unserer Seele wurzeln, sind der Pfad für die Gestaltung unseres Glücks, orientieren wir uns daran, und lassen wir nicht zu, das wir innerlich austrocknen.

 

Die Politik der Hautfarbe hat nichts mit politischer Auseinandersetzung zu tun, sie bedient Praktiken gegen die Würde und Aufrichtigkeit.


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