GEWOHNHEITEN


Die Liebe zum Sein und die Lust auf Leben gehören untrennbar miteinander vereint.

 

Im Leben geht es um Freiheit, rettende Hoffnung und nährende Anerkennung - wer hofft, blickt offen in die Zukunft. Diese gesunde Art der Beständigkeit stärkt die Wurzeln der Selbstbestimmung, nährt unsere Gedanken, wärmt Herzen und manifestiert sich im Handeln - denn die Zeit heilt nicht alle Wunden. Im Leben geht es um Wichtigeres, als permanent im Geschehenen verhaftet zu sein – hüten wir uns vor schalen Gewohnheiten.

 

Das Glück lebt von gelassener Beständigkeit, gelebten Sehnsüchten und erfüllenden Wandlungsprozessen.

 

Das Leben ist eine Kombination aus individueller Kulisse mit vielfältigen Möglichkeiten. Die Wahrheit hat nicht immer eine Logik, und ein Meer an Kompromissen steuert schnell aus der Spur - Lerneffekte finden sich jedoch an jeder Ecke, und hier nährt die Aufmerksamkeit die Wahrnehmung. Schulen wir unser Ohr für leise Zwischentöne, und scheuen uns nicht, dem unerträglich scheinenden Raum zu geben. Menschen müssen einander nicht immer einig sein, sollten sich aber immer wichtig bleiben . Je älter wir werden, desto klarer fallen wir auf uns zurück.

 

Neue Schritte erfordern ein stabiles Fundament und den Glauben an das Besondere.

 

Das Gefährliche an Erinnerungen ist deren Anpassung an unsere jeweiligen Lebensumstände, zu schnell verklären wir erlebte Momente, um den Schrecken seiner Rücksichtslosigkeit zu berauben. Nicht nur Worte erzählen unsere Geschichten, sondern auch die Welt der Symptome. Mittelmässigkeit spiegelt sich in mangelndem Aktionismus und träger Teilnahmslosigkeit - hier bedeutet Integration den Überblick zu bekommen und Lust zur Vielfältigkeit zu entwickeln.


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